Ericales > Primulaceae > Lysimachia vulgaris

Gewöhnlicher Gilbweiderich

(Lysimachia vulgaris)

VI — VIII Home feuchte Gebüsche, Niedermoore
50 — 100 cm indigen LC
Synonyme: Lysimachia elata, Felberer, Haderloos, Rispen-Gilbweiderich. Hemikryptophyt, coll-mont. Der Stängel ist aufrecht, die gelben Blüten sind 5-zählig und weisen keine roten Punkte auf, die Staubfäden sind am Grund miteinander verwachsen. Die Kelchzipfel sind meist rötlich berandet. Die Laubblattwirtel sind 3 — 4-zählig. Die Blätter sind nur 0 — 5 mm lang gestielt. Im Zentrum der Blüten befinden sich Öldrüsen (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
01.07.2020 Pucking
 
Blüten
Aufnahme: 12.07.2020 Hasenufer, Pucking
 
Früchte
Früchte
 
Früchte
Aufnahme: 01.09.2022 Naturschutzgebiet "Halbtrockenrasen an der Traun in Pucking"
 
Lysimachia vulgaris
 
 
Lysimachia vulgaris
16.06.2007 Traunau bei Pucking
 
Lysimachia vulgaris
Die Exemplare dieses Standortes haben durchwegs 4-zählige Laubblattwirtel.
 
Lysimachia vulgaris
Die Staubfäden sind unten miteinander verwachsen. Im Zentrum der Blüten befinden sich Elaiophoren, welche Öl enthalten (Ölblume). Das Öl wird von der Solitärbiene Macropis gesammelt (Lit).
 
Lysimachia vulgaris
24. 07.2012 Brunnwaldmoor

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"939. L. vulgaris. (Gemeiner H.)
Wurzelstock walzlich, ästig, kriechend, im Wasser oft schuhlange Ausläufer treibend. Stengel 2 — 4' hoch, aufrecht, etwas kantig, ästig, oft mit pyramidalem Blüthenstande, an der Basis kahl und blattlos, oberwärts flaumig und beblättert. Blätter gegenständig oder zu 3 — 4 quirlig, kurzgestielt, eilänglich oder länglich-lanzettlich, zugespitzt, ganzrandig oder ausgeschweift, dunkelgrün, oberseits ziemlich kahl, unterseits flaumig. Blüthen in gestielten, aufrechten, in den Blattwinkeln gegenständigen oder quirligen traubenförmigen Trugdolden, zusammen einen rispenförmigen Blüthenstand bildend. Kelchzipfel lanzettlich, ziegelroth eingefasst. Kronen 6 — 8''' im Durchmesser, goldgelb, Zipfel der Krone ungewimpert. Kapseln 5klappig.
Juni — Juli


An Flussufern, in Auen, feuchten Gebüschen niedriger und gebirgiger Gegenden, über Sand, Granit, Gneiss, Alluvien, kalkreicher wie kalkarmer Unterlage. Um Linz zunächst am Fusse des Pöstlingberges auf feuchten, lehmigen Wiesen. Hinter dem Leyssenhof, in Donauauen und unter Gebüschen zwischen dem Seilergütl und St. Peter, in Seyrlufer u. s. w. bis in die Alpenthäler gemein."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 221), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 14.02.2026

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